Am 1. Oktober 1949 wurde die Volksrepublik China, nach einem brutalen Bürgerkrieg, ausgerufen nachdem sie die Nationalisten besiegt haben, welche daraufhin in das heutige Taiwan geflohen sind. Genauso lange regiert dort auch die kommunistische Partei China, welche sich aber längst von ihren einstigen kommunistischen Idealen verabschiedet hat und sich mehr und mehr der freieren Marktwirtschaft zugewandt hat, um zu überleben. Anders als es der Name sagt, bestimmt in China natürlich nicht das Volk. Wer regiert wirklich? Die Staatselite mit eiserner Hand. Menschenfeindliche, grausame Diktatoren. Angefangen bei Mao Zedong, welcher bis zu 60 Millionen Tote auf dem Gewissen hat, bis zu Xi Jinping welcher unter dem Deckmantel der „Sicherheit“ Journalisten und Oppositionelle verfolgt, Minderheiten massiv unterdrückt und auch die bevorzugten Han-Chinesen massiv überwacht. Niemand ist dort sicher. Der Kommunismus bzw. Sozialismus, welcher auch in Deutschland und in der ganzen westlichen Welt immer populärer oder sogar von ganzen politischen Parteien und politischen Aktivisten gefördert wird, steht in China vor allem für Folgendes: Unterdrückung, Überwachung, Propaganda, Missachtung von Menschenrechten sowie Zerschlagung der objektiven Presse und die Massendeportationen von Minderheiten (die Uyghuren) in Konzentrationslager. Während die Eltern in den Lagern grausam misshandelt werden, müssen die Kinder der Uyghuren auf nicht zugänglichen Internaten die „Werte der Volksrepublik China“ zwanghaft erlernen und ihre eigentliche Kultur und Sprache ablegen und akzeptieren, dass sie ihre Eltern nie wieder sehen. Auch wenn Diktatoren wie Xi Jinping derartiges absurderweise die „Verteidigung des Volkes“ nennen, erinnern diese Aspekte vor allem an eines: Faschismus der übelsten Art. Seit Jahrzehnten werden durch China Länder wie Taiwan massiv bedroht oder der jetzt nun ehemalige Stadtstaat Hongkong mittlerweile besetzt und „gesäubert“, so dass es eine regelrechte Massenflucht westlicher Unternehmen, Kritiker und simpler Zivilisten gibt. So werden in Hongkong seit der Übergabe der Briten chinakritische Demonstrationen zerschlagen, Teilnehmer verhaftet und in Arbeitslager oder Gefängnisse gesteckt.

Konzentrationslager/Umerziehungslager:

Die Arbeitslager, von denen ca. 1000 überall in China verteilt stehen, sind vor allem eins: Eine Anekdote an sehr dunkle Zeiten. In diesen etwa 1200 Arbeitslagern werden ca. 1,4 Millionen Uyghuren festgehalten und gezwungen ihre Sprache, Kultur und Werte aufzugeben. Viele davon werden gefoltert und zwangssterilisiert. Schwangere Frauen werden gezwungen ihre Babys abzutreiben und viele andere werden umgebracht und gefoltert.
„Volksfeinde“ sind in China vor allem folgende: Uyghuren, Regimegegner, Demonstranten, Christen oder einfach gesagt: Menschen die nicht in das menschenverachtende und Anti-Individualistische Bild des chinesischen Regimes passen.
Ebenfalls auffällig: China steht für das, was sogenannte Kommunisten von Grund auf angeblich verachten: Den Imperialismus. Dabei macht kaum ein Land so viele imperialistische Ansprüche wie China, sei es Hongkong oder Taiwan.
So nimmt die „Volksrepublik China“ das Gebiet Taiwans in Anspruch, und bezeichnet Taiwan als „abtrünnige Provinz“, während viele westliche Länder Taiwan heimlich als souveränen Staat sehen und auch unterstützten, würden sie sich aber niemals trauen Taiwan als souveränen Staat anzuerkennen um bloß nicht den Handelspartner in China zu verärgern. Geld über Menschenleben. Eine moralische Kapitulation des Westens.

COVID-19

Gerade der Ausbruch des Coronavirus und das monatelange Schweigen der chinesischen Regierung zu COVID-19, nachdem sie schon im November wussten, welche Gefahren es in sich birgt, wurde verschwiegen um bloß nicht das „eigene Gesicht“ zu verlieren. Dies hatte die Ursache, dass sich das Virus ungehindert ausbreiten konnte und unzählige Menschen infiziert wurden oder gestorben sind. Hinweise von Taiwan auf das Virus ebenfalls im November wurden von der WHO (World Health Organization) ignoriert um China nicht zu verärgern. Aus Angst gegen eine skrupellose Supermacht, de facto Millionen von Leben zu ruinieren, ist bezeichnend. Wie viele der Maßnahmen und Lockdowns weltweit wären überhaupt nötig gewesen, hätte China nicht von Anfang an dreist gelogen? Man kann es nicht genau sagen, aber es wird eine der unzähligen Tragödien sein, die das Regime in Bejing in den letzten 70 Jahren zu verantworten hat.

Fazit ist: Die Volksrepublik China ist kein normaler Staat wie jeder andere, sondern eine brutale und menschenfeindliche Diktatur, welche nicht vor imperialistischen Bestrebungen, Massenverhaftungen, Hinrichtungen oder Massendeportationen zurückschreckt. Im Nachhinein wirkt es wie eine Tragödie, dass Großbritannien 1997 seine einstige Kronkolonie zurückgeben musste.

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