Wie die politische Linke versucht Rassismus neu zu definieren.


Die politische Linke und gerade Linksradikale fallen oft auf mit der Aussage, es gäbe keinen Rassismus gegen weiße Menschen. Dies begründet sie damit, dass Rassismus strukturell/institutionell sein muss, um als Rassismus zu gelten. Sonst wäre es „nur“ Diskriminierung. Viele Linksradikale vertreten sogar die Ansicht, Rassismus, im Sinne der Diskriminierung, gegen Weiße wäre inexistent. Das heißt es gibt schlicht keine Diskriminierung gegen weiße Menschen. Diese Aussage ist nicht nur faktisch widerlegbar, sondern auch extrem gefährlich und respektlos gegenüber weißen Menschen, die tagtäglich Rassismus erfahren und wegen ihrer Hautfarbe um ihr Leben fürchten müssen, wie es in vielen afrikanischen Ländern wie Südafrika der Fall ist.
Noch gefährlicher ist, wie die politische Linke immer mehr versucht, Sprache zu kontrollieren. Dies sah man auch an den Wörtern »Sexismus« und „Antifa“ am „Gendern“ und an Neologismen wie „PoC“ „BpoC“ oder „TERF“. Wörter, wie „Neger“ oder »Zigeuner« darf man als Weißer nicht benutzen, das ist klar. Dass man aber als unsensibel oder als ein Rassist gilt, wenn man die Wörter ausspricht, um über die Wörter zu reden, ist lächerlich.
Dasselbe passiert mit dem Rassismusbegriff: Hieß das Wort »Rassismus« früher »Diskriminierung auf Basis der Ethnie oder bestimmten äußerlichen Merkmalen, von denen man im Zusammenhang mit der Ethnie auf bestimmte Eigenschaften schließt“ so heißt es heute laut der politischen Linken, Rassismus müsse strukturell sein. Da stellt man sich natürlich die Frage, warum man jahrzehntelang zwischen strukturellem Rassismus und „nur“ Rassismus differenziert hat, wenn beides angeblich dasselbe bedeutet.
Selbstverständlich ist Rassismus gegen Weiße vor allem in der westlichen Welt kaum vertreten. Selbstverständlich ist es lächerlich, wenn sich jemand über das Wort „Alman“ echauffiert oder es gar mit dem Wort »Neger« vergleicht. Trotzdem zeigt der Versuch der politischen Linken, das Wort umzudefinieren, welche Opferpolitik sie betreibt: Weiße werden als Täter und Schwarze als Opfer stigmatisiert. Weiße sind immer privilegiert, auch die weiße, 65-jährige Supermarktkassiererin, die in ihrer Ein-Zimmer-Wohnung lebt und der am Monatsende immer ein paar Euro fehlen. Schwarze sind immer unterdrückt, auch der schwarze, wohlhabende Unternehmensbesitzer, der gerade seine dritte Expansion beginnt.
Und wer als Weißer diesen Widerspruch kritisiert, dem wird gesagt, er solle sein „privilege checken“ wer dies als Nicht-Weißer tut, dem wird vorgeworfen, er habe sich an die Weißen „verkauft“ in der Hoffnung, dass die bösen Weißen ihn nicht mehr unterdrücken, bzw. er sei nur ein Aushängeschild, ein Quotenerfüller. Und so wird jede Kritik an diesem gestörten Weltbild erstickt, denn als Weißer ist man als Kritiker ein Rassist, als Nicht-Weißer ist man als Kritiker ein Verräter.
Nur das eigene Weltbild wird toleriert.

Titelbild: Von Bundesarchiv, B 145 Bild-P046279 / Weinrother, Carl / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5474737

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