Miriam Thérèse Sofin ist eine Ex-Muslimin und hat die Religion nach 7 Jahren verlassen, nachdem sie konvertiert ist. Es werden regelmäßig Artikel über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Islam und die vielen Kritikpunkte erscheinen.

Da Muslime mehrheitlich dafür sind, die „Beleidigung des Propheten“ auch hier im Westen unter Strafe zu stellen – ganz so, wie es die Scharia vorsieht – frage ich mich, wer denn eigentlich festlegt, was als „Beleidigung des Propheten“ gilt.

Muslime?

Wenn ich z. B. einige Sätze aus der Sīra (Prophetenbiographie) hier zitieren und anmerken würde: „Mohammed ist aber ganz schön gewalttätig gewesen…“ So wäre das bereits für die allermeisten Muslime beleidigend.

Psychologisch ist es durchaus interessant, wie hier Realitätsverweigerung, Kritikverbot und die Ideologie zusammenspielen.

Es gilt:

  1. Gefolgt wird dem Propheten.
  2. Die historische Realität ist, dass er ein gewalttägiger Imperialist gewesen ist.
  3. Spricht man das aus, ist das bereits Blasphemie, auf die mit Gewalt reagiert wird.

Aaaaaber: Der Islam ist friedlich!

Es geht Muslimen in Wahrheit um nichts Anderes, als um ein Verbot, über Mohammed als historische Figur zu sprechen und ihn zu zeichnen.

An einigen Universitäten werden bereits Themen mit der Auflage verbunden, dass nicht-Muslime zu ihnen zu schweigen haben.

Dabei betrifft der Islam auch und gerade nicht-Muslime, denn diese, also wir, stellen laut Mohammeds Lehre die Feinde, die Bösen, dar.

Das ist das eigentliche Problem und nicht irgendwelche „Islamisten“. Denn auch „moderate Muslime“ reagieren auf Kritik meist höchst aggressiv.

Sogenannte „gemäßigte Muslime“ halten sich an die mekkanischen Suren und blenden die medinensischen aus. Und sie mögen es gar nicht, wenn man sie darauf hinweist.

Dies geht bis hin zu einem völlig revisionistischem Geschichtsbild – gepaart mit einer erschreckenden Unkenntnis. Das Wichtigste ist, nach Außen hin auf einen „Friede, Freude, Eierkuchen“-Islam zu beharren.

Im Grunde ist das schon fast pathologisch. 1400 Jahre Sozialisation zur Realitätsverleugnung, Kritiklosigkeit, Opfer- und Täterumkehr hat seine Spuren hinterlassen.

Das Dogma ist: Muslime sind Opfer und den vermeintlichen Tätern natürlich moralisch überlegen. Den Tätern fügt man dann das zu, was man ihnen verbietet, legitimiert durch eine höhere Instanz, die einst angeblich durch einen selbsternannten Propheten gesprochen hat.

Die Realität ist aber nun einmal, dass alle Menschen und Zivilisationen barbarisch waren. Der Mensch hat immer zwei Seiten in sich: Das Gute und das Böse.

Es gibt ohne Frage Muslime, die nur die „gute Seite“ des Islams leben und damit die andere Seite unausgesprochen ablehnen.

Dies würden sie aber nie zugeben, denn dann müssten sie sich eingestehen, dass es auch eine „böse Seite“ des Islams gibt. Und das wiederum würde dem Dogma widersprechen, dass der Islam perfekt ist und auch dem Mythos, dass „der Prophet“ der „beste Mensch aller Zeiten“ war.

Und würden sich Muslime erst einmal eingestehen, dass beides nicht stimmt, so ständen sie, ihrem Weltbild nach, bereits mit einem Fuß in der Hölle… Daher wird das psychologisch abgewehrt.

Es gibt natürlich auch Muslime, die die „böse Seite“ des Islams leben. Über die berichten dann unsere Zeitungen, dass sie ganz doll diskriminiert und gesellschaftlich ausgestoßen wurden… Es wird suggeriert, die Mehrheitsgesellschaft sei an ihrem moralischen Versagen Schuld, denn wäre die nicht so fremdenfeindlich, hätte sich der arme Muslim nie der „bösen Seite“ des Islams zugewandt. Böse, böse westliche Gesellschaft!

Die dritte und letzte Kategorie bilden die Muslime, die insgeheim die „böse Seite“ des Islams anstreben und diese Bestrebungen mit der „guten Seite“ tarnen. Offenheit passt hier nicht ins Konzept, denn man denkt langfristig und strategisch.

Das Ergebnis ist aber immer das Selbe: Die Bestrafung von jeglicher Kritik an Mohammed und seiner Ideologie, die ja absolut perfekt ist und die eigene Überlegenheit proklamiert.

Die oben erwähnte Dualität findet sich auch in zahlreichen Suren des Qu’rans wieder: Lobpreisungen Allahs und der Muslime reihen sich an Schmähung der „Ungläubigen“ und Androhungen einer unvorstellbar schweren Strafe.

In keinem religiösen Buch sind die Höllenbeschreibungen so zahlreich und drastisch, wie im Qu’ran.

Fazit: Die sogenannten „moderaten Muslime“ dienen bloß als Tarnkappe für die radikalen. Ein absoluter Selbstbeschiss, den unsere Gesellschaft aber leider ausdrücklich begrüßt.

Kommt tatsächlich eines Tages ein Gesetz, das die „Schmähung des Islams“ kriminalisiert, stehen wir am Anfang eines Khalifats.

Spätestens dann sollten Ex-Muslime, Juden, Christen und Homosexuelle ihre Koffer packen, bevor es zu spät ist.

2 thoughts on “Der Islam als größte Gefahr für die freiheitliche Ordnung?”

  1. Danke für diesen Kommentar. Ich habe auch den Koran gelesen und war entsetzt wie gefährlich dieses Buch ist.
    Michael Stürzenberger ist in jeder Großstadt unterwegs und klärt über den politischen Islam auf (s.YouTube ).
    Er und sein Team leisten gute Arbeit.
    Der Terror muß endlich aufhören.

  2. Der Geburtsfehler des Islams – Warum es keinen Euro-Islam, also einen gemäßigten, liberalen, demokratiekompatiblen, menschenfreundlichen Islam geben kann:

    Alle Weltreligionen haben etwas, was attraktiv und faszinierend ist – eben das, was die Menschen zu unbedingten, opferbereiten Gläubigen macht.
    Beim Buddhismus ist es das Versprechen der Überwindung des universellen Leids, wenn ich mich einer bestimmten Lebensführung unterwerfe. Im Christentum sind es die Leitmotive der Liebe und, schon ganz stark im Alten Testament, der Gerechtigkeit und Freiheit. (Der Begriff „Gerechtigkeit“ kommt im Alten Testament über 500 Mal vor.)

    Und im Islam? Intellektuell, kulturell und spirituell gerät er gegenüber den erwähnten Religionen erst einmal stark ins Hintertreffen. Trotzdem tritt er stark und todesmutig auf – siehe „Islamisierung“.
    Ich denke, der Islam lebt und wächst dadurch, daß er saftige Belohnungen verspricht (Man lese dazu die Paradiesphantasien im Koran – dazu gehören dann die entsprechenden Strafphantasien, die an Grausamkeit ihresgleichen suchen.)
    Aber was viel entscheidender ist: Der Islam gibt seinen Gläubigen die uneingeschränkte Machtlizenz: die Macht über die eroberten Völker, Macht über die Ungläubigen, konkret die Juden und Christen, Macht über die Frauen (und Kinder), Macht über die Sexualität der anderen (Kastration, Genitalverstümmelung, Mehr- und Zwangsehen sind häufige Phänomene in islamisch geprägten Ländern), schließlich Macht über alle, die anders sind und leben wie die Gläubigen. Und bei denen der Wohlstand größer ist – auf den der Moslem, weil allein rechtgläubig, nun Anspruch hat.
    So war – und ist – Sklaverei etwas Selbstverständliches im Islam; es existiert keine Fatwa, die sie verbietet.

    Ganz folgerichtig gibt es im islamischen Kulturraum keine institutionalisierte Gewaltenhemmung, etwa in der Form der staatspolitischen Gewaltenteilung; Macht erringt man, man teilt sie nicht und gibt sie nicht wieder ab – wenn man sie verliert, dann nur durch eine überlegene, noch brutalere Gegengewalt. Eine Trennung von Religion und Staat ist also dem Islam ganz wesensfremd; er ist immer ganz politisch und nie beschränkt auf eine rein religiöse oder theologische Sphäre.

    Einen Menschen zu Gewalt und Macht zu ermächtigen, besonders wenn er sonst keine besonderen Qualitäten besitzt, hat für diesen etwas Unwiderstehliches, ja Berauschendes. (Wir kennen das nur zu gut aus dem Nationalsozialismus – Mitglied einer Herrenrasse zu sein entschädigte für einiges.)

    Nimmt man nun dem Islam diese Machtlizenz, die zwangsläufig mit Intoleranz verbunden ist, seine Raison d’être also – was bleibt dann übrig außer ein paar frommen, also banalen Friedenssprüchen (die zudem durch Drohungen, Gewaltphantasien, Diskriminierungen aller Nicht-Muslime stark relativiert werden)?! Das findet man in den anderen Religionen besser, das heißt weitaus tiefsinniger und geistdurchglühter. – Man lese nach.

    Der Islam stellt die Machtfrage. Es ist jetzt an uns zu antworten!

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